2019



Auf Initiative von WE-DANCE hin wurde auf einem Gelände von 8.500 m² in Weimar an der Milchhofstraße 22a eine ehemalige Fabrikhalle von 1.000 m² zu einem Jugendzentrum für Kultur, Sport und Handwerk umgebaut. Dort hat WE-DANCE endlich eine feste Bleibe bekommen. Dort sind seit dem Sommer 2019 neben der Sparte Tanz auch Theater (Stellwerk Weimar e.V.), Akrobatik, Luftartistik (Kinder- und Jugendzirkus Tasifan), action painting/gestische Malerei (Bunte Brücke, Katja Weber), Sport (Stiftung Dr. Georg Haar/Kindervereinigung Weimar e.V.) und Handwerk vertreten. Gemeinsame, spartenübergreifende Projekte werden möglich sein. Es wird ein kreativer Ort entstehen, ein kulturelles Zuhause, ein Ort interdisziplinären und partizipativen Tuns, ein Freizeitzentrum, offen für alle Jugendlichen Weimars (auch am Wochenende), ein Ort auch zum Austoben und zum Feiern.



Im Rahmen eines 3-Jahres-Zeitraums 2016-2019 (siehe unter laufende Projekte WE-DANCE – Company) wird jeweils einmal pro Jahr ein Bühnenstück erarbeitet: in 2017 war es „GrenzbeWEGnung“, in 2018 „Musik in Bewegung“. Für 2019 schlugen die jugendlichen TänzerInnen, die wöchentlich an unserem Tanzunterricht teilnahmen, selbst Konzeption und Choreographie einer solchen Aufführung vor, entschieden darüber und erarbeiteten es zusammen mit dem Tanzpädagogen. Das Thema war im Jahr 2019 das vor 100 Jahren in Weimar gegründete Bauhaus.
Beim Hoffest des Bauhaus-Museums wurden am 10.8.2019 Miniaturen aufgeführt. Intensivproben hierfür fanden in den Osterschulferienwochen 23.-26.4.19 statt einschließlich Workshops mit den Bauhaus-Agenten zu den Themen Farbe, Objekte, Architektur, Bühne in Bauhaus, außerdem vom 5.-9.8.19.
Dieses Projekt war eine Kooperation zwischen WE-DANCE-Company und den Bauhaus Agenten der Klassik Stiftung Weimar und wurde von Aktion Mensch gefördert.



Peer2Peer steht für Austausch unter Gleichgesinnten. Und der gemeinsame Nenner in diesem Projekt heißt: Lust auf Tanz! Es lädt tanzbegeisterte junge Leute aus Weimar, Jena und Umgebung ein, aufeinander zu treffen – um sich aufeinander einzugrooven, sich gegenseitig zu inspirieren, voneinander zu lernen, um zu lernen, wie man Wissen weiter gibt, um Gestaltungsspielraum zu nutzen, eigene Talente, Skills und Fragen in den gemeinsamen Pool zu werfen und am Ende auf die Bühne zu bringen. Peer2Peer sucht den Austausch auf Augenhöhe und die Momente der Ansteckung. Die Projektpräsentation findet am 7.6.2019 im Rahmen des „Kinder zum Olymp!“- Kongresses im Deutschen Nationaltheater in Weimar statt.


für: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre mit und ohne Tanzerfahrung
wann:   jeden Freitag von 18:00-20:00 Uhr
wo: im Mon Ami Weimar
mit: Alex Bernhardt und Amira Shemeis

Peer2Peer - ExChange wird gefördert von ChanceTanz, einem Projekt des Bundesverbands Tanz in Schulen e. V. im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des BMBF.


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Vom 24.-26.6.18 wurde das Projekt „Musik in Bewegung“ dreimal aufgeführt.

Am 7.6.2019 ist eine weitere Aufführung mit demselben Thema und derselben Grundkonzeption, aber neuer Choreographie (Alex Bernhardt) geplant. Diese wird im Rahmen des 9. Kongresses „Kinder zum Olymp“ zum Thema „Kulturelles Erbe in der diversen Gesellschaft“ im Deutschen Nationaltheater Weimar stattfinden.

Erneut hat die Choreographie das Ziel, klassische Musik, nämlich die Symphonie Nr. 1 von Prokofjew, in Bewegung umzusetzen. Der Tanz von ca. 15 Jugendlichen wird begriffen als weiteres, ergänzendes und darüber hinaus weisendes Instrument zur Wiedergabe von Musik.

Dies war ein Kooperationsprojekt mit der Bewegungsküche Jena im Rahmen von "Peer2Peer", gefördert von Chance Tanz / Bundesverband Tanz in Schulen und "Kultur macht stark".



In diesem Projekt für Kinder von 8-12 Jahren beschäftigen wir uns mit dem Vertanzen von Kinderrechten. Besonders interessiert uns hierbei das in den Menschenrechten festgeschriebene Recht eines jeden Kindes, Zeit und Gelegenheit zum Spielen zu haben, sowie das Recht auf Schutz vor Gewalt und Krieg.   

Im Projektzeitraum von April bis November 2018 erarbeiteten wir unter der Leitung von Ermenita Halilaj  coole Hip Hop Choreographien und experimentieren mit freiem Tanz. Am 19.11.2018 kam es zu einer öffentlichen Aufführung im Rahmen der Kinderrechtspreis-Verleihung im mon ami.

Seit Januar 2019 wird das Projekt wieder aufgenommen.


Jederzeit können noch Kinder, die Lust haben, hinzustoßen und mitmachen.


Probenort:     Mehrgenerationenhaus Weimar-West
Prager Str. 5, 99427 Weimar
Zeit: Donnerstags 15:00 - 16:00 Uhr

Choreographie: Ermenita Halilaj
Supervision: Nadia von Heyden
Projektleitung: Caroline Frisch


Dieses Projekt findet in Kooperation mit dem MGH Weimar West statt.
Es wird durch das Deutsche Kinderhilfswerk gefördert.

2018



Die jungen Profi-Musiker des Orchesters M18 stehen auf der Bühne, um sie tanzen etwa 12 Jugendliche: sie alle spielen die Musik des 3. Satzes der "Pastorale" von Beethoven (Symphonie Nr. 6) und die gesamte "Symphonie classique" (Symphonie No. 1) von Prokofjew: die Musiker mit ihren Instrumenten, die TänzerInnen mit ihrem Körper. Zu erleben ist ein ständiger Dialog zwischen den Tanzenden und den Musikern.

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Die Idee: Musik ist stete Bewegung. Wer einen leidenschaftlichen Musiker beim Spielen beobachtet, wird bemerken, dass er sich mit seinem Instrument beinah wie im Tanz befindet. Der Tanz ist wie ein weiteres, ergänzendes und darüber hinaus weisendes Instrument.

Die WE-DANCE-Company probte seit März 2018 unter professioneller tanzpädagogischer wie choreographischer Leitung.


Ein gemeinsames Projekt von WE-DANCE e.V. und dem Orchester M18 in Kooperation mit der Bewegungsküche Jena.

Choreogrphie: Volker Eisenach, Assistenz: Alex Bernhardt, Amira Shemeis
Orchesterdirigat: Johannes Klumpp
Projektleitung: Caroline Frisch, Lydia Rinecker, Julius Michael Curtius


Aufführungen:
Sonntag, 24.6.18 - 11:00 h - Schießhaus Weimar
Montag, 25.6.18 - 18:00 h - Alte Pakethalle Coburg
Dienstag, 26.6.18 - 10:00 h - Schülervorstellung Schießhaus Weimar


Finanzierung:
Thüringer Staatskanzlei, Aktion Mensch, Sparkasse Mittelthüringen, Weimarer Wohnstätte, Stadt Weimar, Bürgerstiftung Weimar, BMBF "Kultur macht stark", VHS Weimar


Näheres zum Orchester M18



Langes Stillsitzen lässt die Aufmerksamkeit von SchülerInnen sinken.

Körperlich ist dies bei Grundschülern an körperlicher Unruhe wahrzunehmen, sie werden hibbelig und erschweren damit den Unterricht zusätzlich. Sie bringen es fertig, aus dem Sitzen mit ihrem Stuhl umzufallen. Ältere SchülerInnen reagieren zum Teil mit körperlicher Erschlaffung. Ein Aufstehen und zur-Tafel-Gehen wird schon zur Zumutung. Lehrkräfte berichten, dass die Phänomene besonders an Montagen zu beobachten seien. Und natürlich sind sie es vor allem in späteren Schulstunden, also nach längerer Immobilisation. Eine körperlich-motorische Grundbedingung (Stillsitzen) hat also eine geistige Folge (Unaufmerksamkeit).

Der Grundgedanke bei unserem Projekt „WE-DANCE - Zwischentanz“ ist, durch kurzzeitig in theoretischen Unterricht eingeschobene körperliche Aktivität die Fähigkeit der SchülerInnen zu erhöhen, sich im Anschluss auf den Unterricht konzentrieren zu können. Der Effizienzgewinn soll den Zeitverlust im Unterricht nach Möglichkeit überkompensieren. Das Projekt stellt das Modul 2 aus unserem Angebot „WE-DANCE – Schule tanzt“ dar.

In einer ersten Phase von 3 Monaten suchte ein Hip Hop-Tanzpädagoge für 15 min. von den Lehrkräften ausgesuchte, gleichbleibende Klassen einmal pro Woche in ihren Klassenräumen auf und leitete sie am Platz zu entsprechenden Bewegungen an. Die Tatsache, dass dies im Klassenraum selbst geschieht, soll Zeit sparen, die das Aufsuchen eines Sportraums kosten würde. „WE-DANCE - Zwischentanz“ wird gerade in streng theoretischen Fächern, die viel Aufmerksamkeit erfordern und wenig Bewegungsmöglichkeit bieten, zwischengeschaltet. Der Tanz fand in später am Tag liegenden Schulstunden jeweils etwa in deren Mitte statt, und zwar in vier verschiedenen Klassen.

Das Projekt wurde durch eine standardisierte Befragung sowohl der betreffenden Lehrkräfte wie der SchülerInnen jeweils vor Beginn und nach Abschluss evaluiert.


Ort: Carl-Zeiss-Gemeinschaftsschule, Moskauer-Str. 63, Weimar
Projektzeitraum: 10.9.-10.12.18


Tanzpädagogik: Alexander Bernhardt


Dieses Projekt findet in Kooperation mit der Bewegungsküche Jena statt.

2017




Die Choreographie erzählt vom Aufbruch in eine neue Gemeinschaft mit dabei aufkommenden Emotionen wie Euphorie und Enttäuschung, Neugier und Angst, Freundschaft, Aggression und Versöhnung. Es werden Fragen nach Werten und nach dem eigenen Wert geäußert.

Projektphase 1
Seit Oktober 2016 wird in verschiedenen kleinen Stammgruppen geprobt. Jede Gruppe erarbeitet eine andere tänzerische Stilrichtung, welche von HipHop zu zeitgenössischem Bühnentanz reicht. Außerdem wird eine junge Rap-Gruppe gebildet. Zuvor erarbeiten fünf KünstlerInnen aus den Bereichen Contemporary Dance, Hip Hop, Rap, und Percussion eine Stückgrundlage, die sie selbst vor interessierten Jugendlichen zeigen.

Projektphase 2
In den Stammgruppen erarbeiten die Jugendlichen eine eigene Stückfassung aus ihren Ideen und Wünschen. So entstehen Choreographien, die mit Hilfe der Künstler in regelmäßigen Treffen und Intensivworkshops vertieft werden. Die Künstler gewährleisten das Erreichen der angestrebten Bühnenqualität.

Projektphase 3
Die Stammgruppen schwärmen in Begleitung der KünstlerInnen/PädagogInnen aus und suchen die Begegnung in Jugendeinrichtungen, Flüchtlingsunterkünften und Begegnungsstätten Weimars. Sie stellen Choreografien, Rap und Szenen vor und laden zum mitmachen ein.

Projektphase 4
Die letzte Phase des Projekts bildet das Camp.
Vom 23. bis 28.8.17 steht ein WE-DANCE-Zelt auf dem Platz der Demokratie in der Weimarer Innenstadt.  Hier finden die letzten Proben öffentlich statt. Zwischendurch bietet sich für jedermann Gelegenheit zum Selbsttanzen zu DJ-Musik.
Am letzten Tag vor der Aufführung Kabelrollen-Karawane zur Weimarhalle.


Aufführung

Eine 65 minütige Bühnenproduktion im großen Saal der Weimarhalle, Unesco-Platz 1, Weimar, am Mittwoch, den 30.8.2017 um 19:00 Uhr im Rahmen des Kunstfestes Weimar.


Projektteam

Leitungsteam:

Choreografische Gesamtleitung: Tanja Matjas
Assistenz: Sonja Eder
Komponist: Christoph Hiller
Rap/Texte: Norman Sinn
Projektleitung: Caroline Frisch, Susanne Ogan, Julius Michael Curtius

Stammgruppencoaches:

WE-DANCE – Company/„die Manager“: Sonja Eder
Percussion- und Musikgruppe/„die Supporter“: Christoph Hiller / Maik Becker (Pädagoge)
Hip Hop/Break Dance/„die Stürmenden“: Angelo Stankovic
Tanz und Objekt/„die Weltenbeweger“: Tanja Matjas / Grit Harnisch (Pädagogin)
Zeitgenössischer Tanz/„die Träumer“: Tanja Matjas / Anja Bettenhäuser (Bewegungsraum Weimar)
Ständige konzeptionelle Arbeit/„Die Denker“: Maik Becker / Junge Gemeinde Weimar


Zeitraum: Oktober 2016 bis August 2017


Eine Kooperation von WE-DANCE e.V., dem ev.-luth. Kirchenkreis Weimar und der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein und dem Kunstfest Weimar.



Laut, still, cool, verträumt, verrückt, wild, zerbrechlich, kraftvoll. Wie viele Gesichter hast du und wie viele haben die anderen? Welche zeigst du? Welche würdest du am liebsten loswerden? Und welchen gern mal mehr Raum geben?

Mit Video und Tanz erkunden wir unsere verschiedenen Seiten und Möglichkeiten. Wir spielen mit Masken, legen uns Identitäten zu, die wir spannend finden, und lassen vielleicht Seiten zum Vorschein kommen, die sonst nicht so sichtbar oder teils ungewohnt sind.

Wir drehen eigene Filme und sicher auch frei. Wir tanzen und spielen vor der Kamera, vielleicht auf den Dächern Weimars und am Ende auf der Bühne.


Zeitraum:

10. bis 14. Juli / 31. Juli bis 9. August 2017
wöchentliche Proben im August
Präsentation: 27. August 2017


Künstlerische Leitung:

Carola Schmidt, Christin Schmidt


Ein Projekt des Kindertreffs und Jugendclubs Kramixxo & Waggong in Kooperation mit WE-DANCE.
Gefördert von Jugend ins Zentrum im Rahmen des Förderprogramms Kultur macht stark.

2016



Im Rahmen des von Zirkus Tasifan in Weimar organisierten "Festivals der Möglichkeiten" im Jugend- und Kulturzentrum mon ami vom 17. bis 21.10.2016 war WE-DANCE e.V. mit zwei Workshops vertreten: Hip Hop mit Angelo Stankovic und Zeitgenössischer Tanz mit Sonja Eder.

Rund zwanzig Jugendliche lernten mit Angelo rasante Hip Hop Choreographien, die dieser dann zu einer wunderbaren Show zusammenfügte.

Die Jugendlichen bei Sonja Eder wurden vier Tage lang selbst zu ChoreographInnen. Sie entwickelten anhand von mitgebrachten Objekten oder Themen kleine Choreographien, die in einer Collage zur Aufführung kamen.

Die Abschluß-Performance fand am 21.10.2016 - 19h im großen Saal des mon ami statt.



Um was geht es?

Offene Kurse für zeitgenössischen Tanz (modern dance, contemporary) als dauerndes Angebot. Blockweise werden verschiedene Richtungen des zeitgenössischen Tanzes wie jede Form des Ausdruckstanzes, Capoeira, Hip Hop, Streetdance, Jazztanz u.v.a.m. unterrichtet. Aus einem Kern wird sich auf Wunsch mit der Zeit eine Tanz-Kompanie bilden.


Ziele

Freude an der Bewegung zur Musik. Zu sich selbst finden. Andere kennenlernen. Soziale Durchmischung. Ungeahnt hohes künstlerisches Niveau erreichen.


Wer kann mitmachen?

Wer auch immer Lust dazu hat, ob Junge oder Mädchen, zwischen 6 und 16 Jahren. Für solche, die mit dem Tanzen beginnen wollen oder auch die weitermachen wollen nach der Teilnahme an einem Tanzprojekt oder für auf andere Weise Vorerfahrene.


Teilnahmegebühr

3 € pro Unterrichtseinheit, ermäßigt* 1,50 €
*Ermäßigung: Kinder von ALG II-Empfängern / Weimarpass

Die Gebühr ist für einen Monat im voraus zu entrichten.
Die ersten 2 Kurstermine sind als „Schnupperstunden“ kostenfrei.


Fahrtkosten

Für Kinder von ALG II-Empfängern wird das Fahrgeld erstattet.


Kurszeiten

mittwochs 15:30 - 17:00h


Ort

Turnhalle der Grundschule "Johannes Falk", Schulhofeingang Ernst-Kohl-Str., 99423 Weimar


Unterstützt mit Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport


von Sept. 2014 bis Juni 2016

2015



WE-DANCEHeroes from outer space

In unserem Tanzprojekt WE-DANCE – Heroes from outer space durfte jeder Teilnehmer der Held sein, der er schon immer sein wollte. Hier waren der Wunschfigur keine Grenzen gesetzt, alle individuellen Träume, Wünsche und Ängste durften hier ihren Ausdruck finden und die Gesellschaft und das Miteinander der vielen kleinen und großen Helden bereichern.


Choreographische Leitung/Tanzpädagoge
       
Michél Meier
B.Boy Mime-Rox
Choreographische Assistenz/Tanzpädagogin     

Theresa Trübenbach
B.Girl Thess
Projektleitung Susanne Ogan
Konzept und Idee WE-DANCE e.V.

Kooperationspartner: Jugend- und Kulturzentrum mon ami, AWO Jena-Weimar, WE HELP WEIMAR


Gefördert von »tanz + theater machen stark«, einem Projekt des Bundesverband Freier Theater im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des BMBF.

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3-tägiger Basis-Kurs zum Kennenlernen Okt. 2015
Kurs einmal wöchentlich immer donnerstag
Auftritt im großen Saal des mon ami am 17.12.2015

 



WE-DANCEStreet Side

Mitten auf der Straße bahnt sich eine vermeintliche Schlägerei an, Musik beginnt zu dröhnen, und langsam formen sich aus dem Tumult eine Choreografie, ein spontaner, flüchtiger Tanz auf der Straße. Der Alltag bricht kurz auf, der Moment wird zum Fest.

Mit „WE-DANCE – Street Side“ begeben sich Jugendliche aus Weimar und Thüringen während des ersten Kunstfest-Wochenendes zum Tanzen in den öffentlichen Raum.

In einem zweiwöchigen Sommerferien-Workshop haben sie sich unter professioneller choreografischer Leitung mit ihrer Situation in der Stadt, mit den Themen Gemeinschaft und Ausgrenzung, Rivalität und Liebe auseinandergesetzt. Daraus entstanden tänzerische Miniaturen und kurze Hip Hop-Clips.


Darsteller:  11-17jährige Jugendliche aus Weimar
Choreografie:  Manuel Schuler
Choreografie-Assistenz: Daniela Backhaus
Projektleitung: Susanne Ogan
Projektassistenz: Caroline Frisch
Musik-Arrangement: Martin Zimmermann, Sebastian Münkner
Idee und organisatorische Begleitung: Julius Michael Curtius


Kooperationspartner: Kunstfest Weimar


Die Veranstaltung wurde gefördert von ChanceTanz, einem Projekt des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des BMBF.


Probenzeitraum: 10. bis 21. August 2015
Uhrzeit: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Deutsches Nationaltheater, Künstlereingang
Sophienstiftsplatz
99425 Weimar
Teilnehmerzahl: 20 Kinder und Jugendliche
Alter: 11 bis 17 Jahre
Vorstellungen: 21., 22. und 23. August 2015

 

2014



Auf Initiative der Schulleiterin Frau Stadermann gab die Tanzpädagogin Dajana Gordzielik im zwei-Wochen-Rhythmus den Schülerinnen und Schülern der Tanz-AG (Klassenstufen 7 bis 10) der staatlichen Gemein­schafts­schule Rodeberg ein dreistündiges Tanztraining und erarbeitete mit ihnen bis zum Schuljahresende 2013 eine Choreografie, die am „TESTFEST“ vor großem Publikum aufgeführt wurde.
Neben dem Spaß am Tanzen legte sie dabei großen Wert auf die Verbesser­ung von Körperhaltung und Ausdrucksstärke sowie des Rhythmusgefühls der Jugendlichen. Innerhalb der Gruppe lernten die Schülerinnen und Schüler Verantwortung zu übernehmen und ein gutes Zugehörig­keits­gefühl zu entwickeln.

2013



In Vorbereitung auf die europäische Sommertanzwoche 2014 fand ein Tanzprojekt mit Weimarer Kindern statt. Der Workshop ermöglichte den Weimarer Kindern und Jugendlichen eine kreative Auseinandersetzung mit ihrer Stadt.

In dem Workshop suchten die Teilnehmer_innen besondere Orte in Weimar auf, machten sie zu ihrer Bühne und entwarfen Choreografien für z.B. die Stufen des DNTs, im Weimarhallenpark, in einem Schaufenster oder ihren Lieblingsplatz in Weimar. Fragen wie: Was ist das Besondere an diesem Ort? Eine persönliche Erinnerung? Eine außergewöhnliche Architektur? Die Atmosphäre? spielten eine wichtige Rolle.

Jeden Tag gab es ein Tanztraining und die Kinder und Jugendlichen lernten, eigene Tanzszenen zu entwickeln und zu tanzen und sie an den ausgewählten Orten zu inszenieren. Die Tanzszenen wurden mit der Kamera dokumentiert, um im nächsten Jahr als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung im Drei-Länder-Projekt zu dienen.

Die Teilnehmer_innen waren zwischen 10 und 14 Jahren alt und benötigen keine Tanzerfahrungen. Für das Projekt konnten wir Tanja Matjas als Choreographin gewinnen. Frau Matjas hat in Thüringen die kreative tänzerische Arbeit mit Laien etabliert und  betreibt auf diesem Gebiet Pionierarbeit.


Das Projekt basiert auf einer Kooperation zwischen dem Kinderbüro Weimar und WE-DANCE e.V.


Zeitraum: 5. bis 9. August 2013



In Vorbereitung auf die europäische Sommertanzwoche 2014 fand ein Tanzprojekt mit Weimarer Kindern statt. Der Workshop ermöglichte den Weimarer Kindern und Jugendlichen eine kreative Auseinandersetzung mit ihrer Stadt.

In dem Workshop suchten die Teilnehmer_innen besondere Orte in Weimar auf, machten sie zu ihrer Bühne und entwarfen Choreografien für z.B. die Stufen des DNTs, im Weimarhallenpark, in einem Schaufenster oder ihren Lieblingsplatz in Weimar. Fragen wie: Was ist das Besondere an diesem Ort? Eine persönliche Erinnerung? Eine außergewöhnliche Architektur? Die Atmosphäre? spielten eine wichtige Rolle.

Jeden Tag gab es ein Tanztraining und die Kinder und Jugendlichen lernten, eigene Tanzszenen zu entwickeln und zu tanzen und sie an den ausgewählten Orten zu inszenieren. Die Tanzszenen wurden mit der Kamera dokumentiert, um im nächsten Jahr als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung im Drei-Länder-Projekt zu dienen.

Die Teilnehmer_innen waren zwischen 10 und 14 Jahren alt und benötigen keine Tanzerfahrungen. Für das Projekt konnten wir Tanja Matjas als Choreographin gewinnen. Frau Matjas hat in Thüringen die kreative tänzerische Arbeit mit Laien etabliert und  betreibt auf diesem Gebiet Pionierarbeit.


Das Projekt basiert auf einer Kooperation zwischen dem Kinderbüro Weimar und WE-DANCE e.V.


Zeitraum: 5. bis 9. August 2013



In tanzpädagogischen Spielen eröffnet sich Kindern die Möglichkeit, ihre körperliche Ausdrucksfähigkeit zu erproben, sich zu lockern und frei zu fühlen. Sie lieben es, wenn sie sich bewegen, sich austoben, sich ver­wan­deln und in Rollen schlüpfen, mit sich selbst und den anderen auf eine Entdeckungsreise gehen.


Das Projekt Tanz von Anfang an stellte ein erstes Tanz-Projekt mit Klein­kin­dern von WE-DANCE in Weimar dar. Erfahrene Tanz­pädago­ginnen gingenn über drei Monate einmal pro Woche in Kindergärten der AWO Jena-Weimar. Mit diesen zusammen wurde das Vorgehen  zuvor ausgearbeitet. In engem Austausch mit den Erzieherinnen führten die Tanzpädagoginnen Jelena Albrecht und Dajana Gordzielik Gruppen von max. 15 Kindern in die Welt des Tanzes ein. Dabei ging es nicht um das Einüben klassischer Tanzfiguren, sondern um das spielerische Sich-Bewegen zur Musik.


Das Projekt wurde in Kooperation zwischen WE-DANCE und der AWO Jena-Weimar realisiert.


Zeitraum: 11. April bis 31. Juli 2013



In dem dreitägigen Workshop WE-DANCE - ENERGIE BEWEGT suchen wir gemeinsam mit den Jugendlichen des Jugendclubs Waggong (Weimar West) nach Möglichkeiten Räume und Körper zu entdecken. Energie soll dabei eine wichtige Rolle spielen und diese Energien, die vielleicht auf dem Gelände des E-Werks zu finden sind, wollen wir uns zu Nutze machen. Die Jugend­lichen erkunden spielerisch den Ort und werden über die Ent­de­ckungen schließlich auch zum Tanz finden. Die Tänzerinnen Caroline Frisch und Mandy Unger vermitteln vor allem Impulse und Anregungen, wie man mit Räumen und Formen umgehen und ein Bewusstsein für den Körper und schließlich auch für den Tanz erlangen kann.


Die Workshopergebnisse wurden eine Woche später im Rahmen des E-Werk Festivals vom 14. bis 16. Juni 2013 als site-specific Performance gezeigt.


Wir freuten uns über die Zusammenarbeit mit dem Jugendclub Waggong und sind gespannt auf die "bewegten" Tage mit den Jugendlichen!


Das Projekt basierte auf einer Kooperation zwischen E-Werk Festival, Jugendclub Waggong und WE-DANCE.


Zeitraum: 7. bis 9. Juni 2013

2012



Was assoziieren wir mit dem Thema: „Kreis auf ganzer Linie“? Wie kann man sich einem Thema annähren, es befragen und untersuchen? Welche Herangehensweisen (inhaltlich oder formal) gibt es und wie kann man diese weiterverfolgen und vertiefen?
Im Forschercamp an der Lessingschule Nordhausen wird eine Woche lang geforscht, protokolliert, gestaltet und am Ende präsentiert.
Die eigene Recherche und die Übersetzung in ein tänzerisches Vokabular bilden dabei den Schwerpunkt der Arbeit. Auch Aufgaben aus der Tanzimprovisation, das Experimentieren allein, zu zweit oder in der Gruppe aber auch das Erlernen einer Choreografie werden eine große Rolle spielen.

Forschercamp Regelschule G.E. Lessing Nordhausen


Ein Tanz- und Bewegungsworkshop mit Caroline Frisch


Zeitraum: 27. - 31. Mai 2013



An drei aufeinanderfolgenden Tagen gab es verschiedene Workshops für Lehrer/innen und Schulklassen von der Grundschule bis Sekundarstufe I und II. Das Angebot richtete sich an alle Schultypen. Vom 12.-14. November 2012 veranstaltete WE-DANCE in Kooperation mit dem Bewegungsraum Weimar, dem Jugendtheater im Stellwerk und dem Kulturzentrum mon ami, die 2. Tanz-und-Schule-Tage in Weimar. An diesen drei Tagen standen auch in diesem Jahr wieder regionale Angebote unter dem Motto Tanz in der Schule im Mittelpunkt. Geboten wurden: Workshops für Schulklassen, Lehrer/innen und Multiplikatoren aus Weimar und Umgebung.



Das Modell der Kooperation zwischen Jugendclub und Schule kommt unserem Ansatz sehr entgegen, wo es besonders um die Integration aller Bevölkerungsgruppen und die Ermöglichung von Begegnungen geht. Die AG findet immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Jugendclub HUGO, Jena Winzerla statt.

2010



Tanzen. Diese Chance ergriffen 124 Schüler aus Weimar, um bei einem außergewöhnlichen Projekt am Deutschen Nationaltheater Weimar mitzuwirken. Die besondere Herausforderung: Eigenes Rollendenken und Vorurteile mussten bei der gemeinsamen Erarbeitung hinterfragt werden, da die Schüler der 7. bis 9. Klasse aus unterschiedlichen sozialen Umfeldern stammten.


Unter der Regie von Sven Miller (Kanada) und der Choreografie von Ayman Harper (USA) arbeiteten die Schüler der Carl-August-Musäus Regelschule, dem Goethegymnasium, dem Förderzentrum Herderschule und der Regelschule Pestalozzi gemeinsam an der Inszenierung eines Tanztheaterstücks zu dem klassischem Stück „Harmonielehre“ von John Adams, begleitet von der Staatskapelle Weimar.


Die Schüler wuchsen während der anstrengenden 7-wöchigen Probenzeit über sich selbst hinaus und thematisierten ihre Erfahrungen in einer abschließenden multimedialen Performance, die Publikum und Mitwirkende begeisterte.


Eine mediale Dokumentation und anschließende Ausstellung des Tanzprojektes wurde von einer Gruppe Schülern gemeinsam mit Studenten der Bauhaus-Universität, sowie der Künstlergruppe „YouAreWatchingUs“ unter dem Namen „DokuMedia“ entwickelt. Initiator des Projekts war Prof. Julius Michael Curtius in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater und der Bürgerstiftung Weimar.


Zeitraum: Januar – März 2010

2007-2011



Tanzen. Diese Chance ergriffen 124 Schüler aus Weimar, um bei einem außergewöhnlichen Projekt am Deutschen Nationaltheater Weimar mitzuwirken. Die besondere Herausforderung: Eigenes Rollendenken und Vorurteile mussten bei der gemeinsamen Erarbeitung hinterfragt werden, da die Schüler der 7. bis 9. Klasse aus unterschiedlichen sozialen Umfeldern stammten.


Unter der Regie von Sven Miller (Kanada) und der Choreografie von Ayman Harper (USA) arbeiteten die Schüler der Carl-August-Musäus Regelschule, dem Goethegymnasium, dem Förderzentrum Herderschule und der Regelschule Pestalozzi gemeinsam an der Inszenierung eines Tanztheaterstücks zu dem klassischem Stück „Harmonielehre“ von John Adams, begleitet von der Staatskapelle Weimar.


Die Schüler wuchsen während der anstrengenden 7-wöchigen Probenzeit über sich selbst hinaus und thematisierten ihre Erfahrungen in einer abschließenden multimedialen Performance, die Publikum und Mitwirkende begeisterte.


Eine mediale Dokumentation und anschließende Ausstellung des Tanzprojektes wurde von einer Gruppe Schülern gemeinsam mit Studenten der Bauhaus-Universität, sowie der Künstlergruppe „YouAreWatchingUs“ unter dem Namen „DokuMedia“ entwickelt. Initiator des Projekts war Prof. Julius Michael Curtius in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater und der Bürgerstiftung Weimar.


Zeitraum: Januar – März 2010