2017



Die Choreographie erzählt vom Aufbruch in eine neue Gemeinschaft mit dabei aufkommenden Emotionen wie Euphorie und Enttäuschung, Neugier und Angst, Freundschaft, Aggression und Versöhnung. Es werden Fragen nach Werten und nach dem eigenen Wert geäußert.

Projektphase 1
Seit Oktober 2016 wird in verschiedenen kleinen Stammgruppen geprobt. Jede Gruppe erarbeitet eine andere tänzerische Stilrichtung, welche von HipHop zu zeitgenössischem Bühnentanz reicht. Außerdem wird eine junge Rap-Gruppe gebildet. Zuvor erarbeiten fünf KünstlerInnen aus den Bereichen Contemporary Dance, Hip Hop, Rap, und Percussion eine Stückgrundlage, die sie selbst vor interessierten Jugendlichen zeigen.

Projektphase 2
In den Stammgruppen erarbeiten die Jugendlichen eine eigene Stückfassung aus ihren Ideen und Wünschen. So entstehen Choreographien, die mit Hilfe der Künstler in regelmäßigen Treffen und Intensivworkshops vertieft werden. Die Künstler gewährleisten das Erreichen der angestrebten Bühnenqualität.

Projektphase 3
Die Stammgruppen schwärmen in Begleitung der KünstlerInnen/PädagogInnen aus und suchen die Begegnung in Jugendeinrichtungen, Flüchtlingsunterkünften und Begegnungsstätten Weimars. Sie stellen Choreografien, Rap und Szenen vor und laden zum mitmachen ein.

Projektphase 4
Die letzte Phase des Projekts bildet das Camp.
Vom 23. bis 28.8.17 steht ein WE-DANCE-Zelt auf dem Platz der Demokratie in der Weimarer Innenstadt.  Hier finden die letzten Proben öffentlich statt. Zwischendurch bietet sich für jedermann Gelegenheit zum Selbsttanzen zu DJ-Musik.
Am letzten Tag vor der Aufführung Kabelrollen-Karawane zur Weimarhalle.


Aufführung

Eine 65 minütige Bühnenproduktion im großen Saal der Weimarhalle, Unesco-Platz 1, Weimar, am Mittwoch, den 30.8.2017 um 19:00 Uhr im Rahmen des Kunstfestes Weimar.


Projektteam

Leitungsteam:

Choreografische Gesamtleitung: Tanja Matjas
Assistenz: Sonja Eder
Komponist: Christoph Hiller
Rap/Texte: Norman Sinn
Projektleitung: Caroline Frisch, Susanne Ogan, Julius Michael Curtius

Stammgruppencoaches:

WE-DANCE – Company/„die Manager“: Sonja Eder
Percussion- und Musikgruppe/„die Supporter“: Christoph Hiller / Maik Becker (Pädagoge)
Hip Hop/Break Dance/„die Stürmenden“: Angelo Stankovic
Tanz und Objekt/„die Weltenbeweger“: Tanja Matjas / Grit Harnisch (Pädagogin)
Zeitgenössischer Tanz/„die Träumer“: Tanja Matjas / Anja Bettenhäuser (Bewegungsraum Weimar)
Ständige konzeptionelle Arbeit/„Die Denker“: Maik Becker / Junge Gemeinde Weimar


Zeitraum: Oktober 2016 bis August 2017


Eine Kooperation von WE-DANCE e.V., dem ev.-luth. Kirchenkreis Weimar und der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein und dem Kunstfest Weimar.

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Laut, still, cool, verträumt, verrückt, wild, zerbrechlich, kraftvoll. Wie viele Gesichter hast du und wie viele haben die anderen? Welche zeigst du? Welche würdest du am liebsten loswerden? Und welchen gern mal mehr Raum geben?

Mit Video und Tanz erkunden wir unsere verschiedenen Seiten und Möglichkeiten. Wir spielen mit Masken, legen uns Identitäten zu, die wir spannend finden, und lassen vielleicht Seiten zum Vorschein kommen, die sonst nicht so sichtbar oder teils ungewohnt sind.

Wir drehen eigene Filme und sicher auch frei. Wir tanzen und spielen vor der Kamera, vielleicht auf den Dächern Weimars und am Ende auf der Bühne.


Zeitraum:

10. bis 14. Juli / 31. Juli bis 9. August 2017
wöchentliche Proben im August
Präsentation: 27. August 2017


Künstlerische Leitung:

Carola Schmidt, Christin Schmidt


Ein Projekt des Kindertreffs und Jugendclubs Kramixxo & Waggong in Kooperation mit WE-DANCE.
Gefördert von Jugend ins Zentrum im Rahmen des Förderprogramms Kultur macht stark.

2016



Im Rahmen des von Zirkus Tasifan in Weimar organisierten "Festivals der Möglichkeiten" im Jugend- und Kulturzentrum mon ami vom 17. bis 21.10.2016 war WE-DANCE e.V. mit zwei Workshops vertreten: Hip Hop mit Angelo Stankovic und Zeitgenössischer Tanz mit Sonja Eder.

Rund zwanzig Jugendliche lernten mit Angelo rasante Hip Hop Choreographien, die dieser dann zu einer wunderbaren Show zusammenfügte.

Die Jugendlichen bei Sonja Eder wurden vier Tage lang selbst zu ChoreographInnen. Sie entwickelten anhand von mitgebrachten Objekten oder Themen kleine Choreographien, die in einer Collage zur Aufführung kamen.

Die Abschluß-Performance fand am 21.10.2016 - 19h im großen Saal des mon ami statt.



Um was geht es?

Offene Kurse für zeitgenössischen Tanz (modern dance, contemporary) als dauerndes Angebot. Blockweise werden verschiedene Richtungen des zeitgenössischen Tanzes wie jede Form des Ausdruckstanzes, Capoeira, Hip Hop, Streetdance, Jazztanz u.v.a.m. unterrichtet. Aus einem Kern wird sich auf Wunsch mit der Zeit eine Tanz-Kompanie bilden.


Ziele

Freude an der Bewegung zur Musik. Zu sich selbst finden. Andere kennenlernen. Soziale Durchmischung. Ungeahnt hohes künstlerisches Niveau erreichen.


Wer kann mitmachen?

Wer auch immer Lust dazu hat, ob Junge oder Mädchen, zwischen 6 und 16 Jahren. Für solche, die mit dem Tanzen beginnen wollen oder auch die weitermachen wollen nach der Teilnahme an einem Tanzprojekt oder für auf andere Weise Vorerfahrene.


Teilnahmegebühr

3 € pro Unterrichtseinheit, ermäßigt* 1,50 €
*Ermäßigung: Kinder von ALG II-Empfängern / Weimarpass

Die Gebühr ist für einen Monat im voraus zu entrichten.
Die ersten 2 Kurstermine sind als „Schnupperstunden“ kostenfrei.


Fahrtkosten

Für Kinder von ALG II-Empfängern wird das Fahrgeld erstattet.


Kurszeiten

mittwochs 15:30 - 17:00h


Ort

Turnhalle der Grundschule "Johannes Falk", Schulhofeingang Ernst-Kohl-Str., 99423 Weimar


Unterstützt mit Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport


von Sept. 2014 bis Juni 2016


2015



WE-DANCEHeroes from outer space

In unserem Tanzprojekt WE-DANCE – Heroes from outer space durfte jeder Teilnehmer der Held sein, der er schon immer sein wollte. Hier waren der Wunschfigur keine Grenzen gesetzt, alle individuellen Träume, Wünsche und Ängste durften hier ihren Ausdruck finden und die Gesellschaft und das Miteinander der vielen kleinen und großen Helden bereichern.


Choreographische Leitung/Tanzpädagoge
       
Michél Meier
B.Boy Mime-Rox
Choreographische Assistenz/Tanzpädagogin     

Theresa Trübenbach
B.Girl Thess
Projektleitung Susanne Ogan
Konzept und Idee WE-DANCE e.V.

Kooperationspartner: Jugend- und Kulturzentrum mon ami, AWO Jena-Weimar, WE HELP WEIMAR


Gefördert von »tanz + theater machen stark«, einem Projekt des Bundesverband Freier Theater im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des BMBF.

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3-tägiger Basis-Kurs zum Kennenlernen Okt. 2015
Kurs einmal wöchentlich immer donnerstag
Auftritt im großen Saal des mon ami am 17.12.2015


WE-DANCEStreet Side

Mitten auf der Straße bahnt sich eine vermeintliche Schlägerei an, Musik beginnt zu dröhnen, und langsam formen sich aus dem Tumult eine Choreografie, ein spontaner, flüchtiger Tanz auf der Straße. Der Alltag bricht kurz auf, der Moment wird zum Fest.

Mit „WE-DANCE – Street Side“ begeben sich Jugendliche aus Weimar und Thüringen während des ersten Kunstfest-Wochenendes zum Tanzen in den öffentlichen Raum.

In einem zweiwöchigen Sommerferien-Workshop haben sie sich unter professioneller choreografischer Leitung mit ihrer Situation in der Stadt, mit den Themen Gemeinschaft und Ausgrenzung, Rivalität und Liebe auseinandergesetzt. Daraus entstanden tänzerische Miniaturen und kurze Hip Hop-Clips.


Darsteller:  11-17jährige Jugendliche aus Weimar
Choreografie:  Manuel Schuler
Choreografie-Assistenz: Daniela Backhaus
Projektleitung: Susanne Ogan
Projektassistenz: Caroline Frisch
Musik-Arrangement: Martin Zimmermann, Sebastian Münkner
Idee und organisatorische Begleitung: Julius Michael Curtius


Kooperationspartner: Kunstfest Weimar


Die Veranstaltung wurde gefördert von ChanceTanz, einem Projekt des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des BMBF.


Probenzeitraum: 10. bis 21. August 2015
Uhrzeit: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Deutsches Nationaltheater, Künstlereingang
Sophienstiftsplatz
99425 Weimar
Teilnehmerzahl: 20 Kinder und Jugendliche
Alter: 11 bis 17 Jahre
Vorstellungen: 21., 22. und 23. August 2015
   
   

2014



Ein interdisziplinäres Tanzprojekt von Jugendlichen zum Thema Heimat


WE-DANCE - Thüringen hoch Drei vereint 90 Schülerinnen und Schüler aus drei verschiedenen Thüringer Städten. Diese haben es zum Teil von ihrer sozialen Herkunft her alles andere als leicht und haben jede Menge Fragen: Wo lebe ich? Wo gehöre ich hin? Was ist meine Heimat und was bedeutet „Heimat“ überhaupt?

90 Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 8 aus Weimar, Jena und Erfurt begeben sich auf eine spannende Reise, um diesen Fragen nachzugehen. An drei Abenden zeigen die Heranwachsenden ihre Ergebnisse auf den großen Bühnen in Erfurt, Weimar und Jena.
Gemeinsam mit dem Choreographen und Tanzpädagogen Volker Eisenach aus Berlin wird in dreimonatiger Probenzeit aus dem recher­chierten Material ein Tanzstück entwickelt, bei dem alle Schülerinnen und Schüler zusammen auf der Bühne stehen; jede Persönlichkeit findet dabei ihren individuellen Platz, und doch fühlen sich alle verbunden und repräsentiert.
„WE-DANCE – Thüringen hoch Drei“ arbeitet bewusst mit drei sehr unter­schiedlichen Schulen zusammen: der Staatlichen Regelschule „Friedrich Schiller“ Erfurt, dem Förderzentrums Herderschule Weimar und der Freien Gesamtschule UniverSaale, Jena. Diese Schulen verfolgen alle das gleiche Ziel: Sie wollen das Lernen und Leben ihrer Schülerinnen und Schüler bereichern und verantwortliche und selbstbewusste Persönlich­keiten aus ihnen machen.
Der Abschluss auf den großen Bühnen des Theaters Erfurt, des Deutschen Nationaltheaters Weimar und des Volkshauses Jena bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr Werk zu präsentieren und stolz darauf zu sein.
In der abschließenden Inszenierung wird ein vielschichtiges und leben­diges Portrait Thüringens als Lebensort junger Menschen gezeigt. Dabei hat „WE-DANCE – Thüringen hoch Drei“ auch Modellcharakter, denn das was die Jugendlichen in ihrer Heimat Thüringen bewegt, lässt sich auch auf größere Strukturen übertragen. Was empfinden Jugendliche deutsch­landweit als charakteristisch für ihre Heimat und wie stellen sie dies dar?


Teilnehmende Schulen:
Staatliche Gemeinschaftsschule Friedrich-Schiller-Schule - Erfurt
Förderzentrum Herderschule - Weimar
Gesamtschule UniverSaale - Jena


Abschlussvorstellungen:

15. Juni 2014 / 19h    
Volkshaus Jena    
Karten: 03641 498060    
19. Juni 2014 / 19h Theater Erfurt Karten: 0361 2233155
21. Juni 2014 / 18h DNT Weimar Karten: 03643 755334

Volker Eisenach, Absolvent der Londoner Rambert School of Ballett and Contemporary Dance und der Imperial Society of Teachers of Dancing, leitet seit 1992 die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) in Berlin.
Neben Choreografien und Inszenierungen für die FTL hat Volker Eisenach für die Carnegie Hall, die Bregenzer Festspiele, die Wiener Festwochen, das Harae International Festival of the Arts in Simbabwe, die Neuköllner Oper, die Haller Bachtage, das Internationale Musikfestival Holstebro, die Jedermann-Festspiele im Berliner Dom und für eine Vielzahl von Schulen und Jugendeinrichtungen im In- und Ausland gearbeitet.
Für die Berliner Philharmoniker hat Volker Eisenach seit seiner Zusam­men­arbeit für „Rhythm is it!“ als Choreograf und Assistent an einer Reihe von Projekten gearbeitet. Seit 2003 steht er regelmäßig seinem ehe­maligen Lehrer und Mentor Royston Maldoom bei Projekten in Europa, Nordamerika und Neuseeland als Assistent zur Seite.


Schirmherr dieses Projektes ist Herr Christoph Matschie, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Stellvertretender Ministerpräsident Thüringens.
Das Projekt entsteht in Kooperation mit den Thüringer Kulturagenten für kreative Schulen, Staatliche Gemeinschaftsschule Friedrich-Schiller-Schule Erfurt, Förderzentrum Herderschule Weimar, Freie Gesamtschule UniverSaale Jena, Theater Erfurt und DNT Weimar.


Unterstützer des Projektes sind:

Kulturagenten für Kreative Schulen
Theater Erfurt
Deutsches Nationaltheater Weimar
Techniker Krankenkasse
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Stiftung der Sparkasse Jena-Saale Holzland
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Papenbreer Erfurt GmbH
Staatliches Schulamt Mittelthüringen
Stadt Erfurt
Stadt Weimar
JenaKultur
Volkshaus Jena
Ströer Media AG
Wohnstätte Weimar GmbH
Thüringer Energie AG - Ideen machen Schule
Pigmentpol Thüringen GmbH
Stadtwerke Weimar
Form plus Raum
Höhenfaktor
Body Line


Projektleitung Susanne Ogan - 0173 6564699 - mail@susanneogan.de


Zeitraum: 24. März bis 21. Juni 2014


2013



In Vorbereitung auf die europäische Sommertanzwoche 2014 fand ein Tanzprojekt mit Weimarer Kindern statt. Der Workshop ermöglichte den Weimarer Kindern und Jugendlichen eine kreative Auseinandersetzung mit ihrer Stadt.

In dem Workshop suchten die Teilnehmer_innen besondere Orte in Weimar auf, machten sie zu ihrer Bühne und entwarfen Choreografien für z.B. die Stufen des DNTs, im Weimarhallenpark, in einem Schaufenster oder ihren Lieblingsplatz in Weimar. Fragen wie: Was ist das Besondere an diesem Ort? Eine persönliche Erinnerung? Eine außergewöhnliche Architektur? Die Atmosphäre? spielten eine wichtige Rolle.

Jeden Tag gab es ein Tanztraining und die Kinder und Jugendlichen lernten, eigene Tanzszenen zu entwickeln und zu tanzen und sie an den ausgewählten Orten zu inszenieren. Die Tanzszenen wurden mit der Kamera dokumentiert, um im nächsten Jahr als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung im Drei-Länder-Projekt zu dienen.

Die Teilnehmer_innen waren zwischen 10 und 14 Jahren alt und benötigen keine Tanzerfahrungen. Für das Projekt konnten wir Tanja Matjas als Choreographin gewinnen. Frau Matjas hat in Thüringen die kreative tänzerische Arbeit mit Laien etabliert und  betreibt auf diesem Gebiet Pionierarbeit.


Das Projekt basiert auf einer Kooperation zwischen dem Kinderbüro Weimar und WE-DANCE e.V.


Zeitraum: 5. bis 9. August 2013


Auf Initiative der Schulleiterin Frau Stadermann gab die Tanzpädagogin Dajana Gordzielik im zwei-Wochen-Rhythmus den Schülerinnen und Schülern der Tanz-AG (Klassenstufen 7 bis 10) der staatlichen Gemein­schafts­schule Rodeberg ein dreistündiges Tanztraining und erarbeitete mit ihnen bis zum Schuljahresende 2013 eine Choreografie, die am „TESTFEST“ vor großem Publikum aufgeführt wurde.
Neben dem Spaß am Tanzen legte sie dabei großen Wert auf die Verbesser­ung von Körperhaltung und Ausdrucksstärke sowie des Rhythmusgefühls der Jugendlichen. Innerhalb der Gruppe lernten die Schülerinnen und Schüler Verantwortung zu übernehmen und ein gutes Zugehörig­keits­gefühl zu entwickeln.


Zeitraum: April bis Juli 2013



In tanzpädagogischen Spielen eröffnet sich Kindern die Möglichkeit, ihre körperliche Ausdrucksfähigkeit zu erproben, sich zu lockern und frei zu fühlen. Sie lieben es, wenn sie sich bewegen, sich austoben, sich ver­wan­deln und in Rollen schlüpfen, mit sich selbst und den anderen auf eine Entdeckungsreise gehen.


Das Projekt Tanz von Anfang an stellte ein erstes Tanz-Projekt mit Klein­kin­dern von WE-DANCE in Weimar dar. Erfahrene Tanz­pädago­ginnen gingenn über drei Monate einmal pro Woche in Kindergärten der AWO Jena-Weimar. Mit diesen zusammen wurde das Vorgehen  zuvor ausgearbeitet. In engem Austausch mit den Erzieherinnen führten die Tanzpädagoginnen Jelena Albrecht und Dajana Gordzielik Gruppen von max. 15 Kindern in die Welt des Tanzes ein. Dabei ging es nicht um das Einüben klassischer Tanzfiguren, sondern um das spielerische Sich-Bewegen zur Musik.


Das Projekt wurde in Kooperation zwischen WE-DANCE und der AWO Jena-Weimar realisiert.


Zeitraum: 11. April bis 31. Juli 2013



In dem dreitägigen Workshop WE-DANCE - ENERGIE BEWEGT suchen wir gemeinsam mit den Jugendlichen des Jugendclubs Waggong (Weimar West) nach Möglichkeiten Räume und Körper zu entdecken. Energie soll dabei eine wichtige Rolle spielen und diese Energien, die vielleicht auf dem Gelände des E-Werks zu finden sind, wollen wir uns zu Nutze machen. Die Jugend­lichen erkunden spielerisch den Ort und werden über die Ent­de­ckungen schließlich auch zum Tanz finden. Die Tänzerinnen Caroline Frisch und Mandy Unger vermitteln vor allem Impulse und Anregungen, wie man mit Räumen und Formen umgehen und ein Bewusstsein für den Körper und schließlich auch für den Tanz erlangen kann.


Die Workshopergebnisse wurden eine Woche später im Rahmen des E-Werk Festivals vom 14. bis 16. Juni 2013 als site-specific Performance gezeigt.


Wir freuten uns über die Zusammenarbeit mit dem Jugendclub Waggong und sind gespannt auf die "bewegten" Tage mit den Jugendlichen!


Das Projekt basierte auf einer Kooperation zwischen E-Werk Festival, Jugendclub Waggong und WE-DANCE.


Zeitraum: 7. bis 9. Juni 2013


2012



Was assoziieren wir mit dem Thema: „Kreis auf ganzer Linie“? Wie kann man sich einem Thema annähren, es befragen und untersuchen? Welche Herangehensweisen (inhaltlich oder formal) gibt es und wie kann man diese weiterverfolgen und vertiefen?
Im Forschercamp an der Lessingschule Nordhausen wird eine Woche lang geforscht, protokolliert, gestaltet und am Ende präsentiert.
Die eigene Recherche und die Übersetzung in ein tänzerisches Vokabular bilden dabei den Schwerpunkt der Arbeit. Auch Aufgaben aus der Tanzimprovisation, das Experimentieren allein, zu zweit oder in der Gruppe aber auch das Erlernen einer Choreografie werden eine große Rolle spielen.


Forschercamp Regelschule G.E. Lessing Nordhausen


Ein Tanz- und Bewegungsworkshop mit Caroline Frisch


Zeitraum: 27. - 31. Mai 2013


 



An drei aufeinanderfolgenden Tagen gab es verschiedene Workshops für Lehrer/innen und Schulklassen von der Grundschule bis Sekundarstufe I und II. Das Angebot richtete sich an alle Schultypen. Vom 12.-14. November 2012 veranstaltete WE-DANCE in Kooperation mit dem Bewegungsraum Weimar, dem Jugendtheater im Stellwerk und dem Kulturzentrum mon ami, die 2. Tanz-und-Schule-Tage in Weimar. An diesen drei Tagen standen auch in diesem Jahr wieder regionale Angebote unter dem Motto Tanz in der Schule im Mittelpunkt. Geboten wurden: Workshops für Schulklassen, Lehrer/innen und Multiplikatoren aus Weimar und Umgebung.



Das Modell der Kooperation zwischen Jugendclub und Schule kommt unserem Ansatz sehr entgegen, wo es besonders um die Integration aller Bevölkerungsgruppen und die Ermöglichung von Begegnungen geht. Die AG findet immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Jugendclub HUGO, Jena Winzerla statt.


2010



Tanzen. Diese Chance ergriffen 124 Schüler aus Weimar, um bei einem außergewöhnlichen Projekt am Deutschen Nationaltheater Weimar mitzuwirken. Die besondere Herausforderung: Eigenes Rollendenken und Vorurteile mussten bei der gemeinsamen Erarbeitung hinterfragt werden, da die Schüler der 7. bis 9. Klasse aus unterschiedlichen sozialen Umfeldern stammten. 


Unter der Regie von Sven Miller (Kanada) und der Choreografie von Ayman Harper (USA) arbeiteten die Schüler der Carl-August-Musäus Regelschule, dem Goethegymnasium, dem Förderzentrum Herderschule und der Regelschule Pestalozzi gemeinsam an der Inszenierung eines Tanztheaterstücks zu dem klassischem Stück „Harmonielehre“ von John Adams, begleitet von der Staatskapelle Weimar. 


Die Schüler wuchsen während der anstrengenden 7-wöchigen Probenzeit über sich selbst hinaus und thematisierten ihre Erfahrungen in einer abschließenden multimedialen Performance, die Publikum und Mitwirkende begeisterte. 


Eine mediale Dokumentation und anschließende Ausstellung des Tanzprojektes wurde von einer Gruppe Schülern gemeinsam mit Studenten der Bauhaus-Universität, sowie der Künstlergruppe „YouAreWatchingUs“ unter dem Namen „DokuMedia“ entwickelt. Initiator des Projekts war Prof. Julius Michael Curtius in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater und der Bürgerstiftung Weimar.


Zeitraum: Januar – März 2010


2007-2011



Zeitraum:
Sep. 2010 – Juni 2011 „Sturmfrei“
Sep. 2008 – Juni 2009 „Im Zeitenrausch“
Sep. 2007 – Juni 2008 „13 Herzschläge“


Im Mittelpunkt stehen 12 junge Menschen, die gemeinsam mit der Choreografin Tanja Matjas über mehrere Monate hinweg die Inszenierung "13 Herzschläge" entwickelt haben. Die Jugendlichen, die überwiegend aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammen, brachten eigene Erfahrungen aus persönlichen Alltagssituationen mit ein und interpretierten Erlebtes tänzerisch.  Bei den wöchentlichen Proben stand zwar der Spaß an Tanz und Bewegung im Vordergrund, doch auch harte Arbeit und Durchhaltevermögen waren nötig, um das Tanzstück pünktlich zur Premiere auf die Bühne zubringen. Belohnt wurden die Jugendlichen durch ein begeistertes Publikum bei den abschließenden Aufführungen im Deutschen National Theater in Weimar.  Der Erfolg von "13 Herzschläge" führte zu zwei weiteren Inszenierungen: "Zeitenrausch" und "Sturmfrei", die ebenfalls unter der Anleitung von Tanja Matjas entstanden. Beide Projekte wurden von Prof. Dr. Julius Michael Curtius und dem Kinder- und Jugendfonds der Bürgerstiftung Weimar initiiert.